Landleben ohne Auto

04.10.2018

Es ist Zeit Bilanz zu ziehen. Die ersten zwei autolosen Monate sind geschafft. 

Fahrrad, öffentlicher Nahverkehr und Carsharing. Mit dieser Mischung klappen die Standardwege wirklich gut.

Und um den Großeinkauf zu umgehen gönnen wir uns den Luxus einer Biokiste, die uns wöchentlich nach Hause geliefert wird. Damit unterstützen wir dann gleich noch den regionalen Bioanbau und reduzieren Einkaufsstress :-)

Und ich bin begeistert vom Zugfahren - die Städte wachsen dadurch zusammen. So schnell geht das mit dem Auto einfach nicht. Strecken die mich früher mit dem Auto absolut aufgeregt haben bewältige ich nun in entspannten 15 oder 20 Minuten. Die fehlenden Busse am Abend und Verspätungen der Bahn sind allerdings sehr frustrierend. Auch Freizeitaktivitäten fallen nicht mehr so spontan aus.

Wir lernen durch unsere Autolosigkeit die Region besser kennen. So haben wir beispielsweise regionale Wellness Angebote für uns entdeckt.

Tatsächlich ist das Leben ohne Auto schon zur Normalität geworden. 

Pro:

  • Kostenreduktion
  • Weniger Arbeit (Autoreparaturen, waschen usw. fällt weg)
  • Umweltschutz
  • Fitness
  • WENN der Zug fährt ist es schneller :-P
  • Die Region entdecken
  • Fahrzeit kann produktiv genutzt werden
  • Entschleunigung im Alltag - es geht dann halt einfach mal nicht schneller

Contra:

  • Umständlicher
  • Weniger flexibel
  • Zu gewissen Zeiten kaum Nahverkehr
  • Wartezeiten - aber Zeit ist ja nicht verloren

Mal schauen wie es im Winter wird... Wie hältst du es mit dem Auto? Was ist deine Meinung dazu?