Wie feiern Minimalisten das Jubiläum des Stammtischs?

04.07.2019

Naja, das Bild mit dem Feuerwerk ist etwas irreführend. Es war eher so: Wann war eigentlich letztes Jahr der Minimalismus Workshop (Geburtsstunde des Minimalismus Stammtischs)? 

Ach, das war ja exakt am gleichen Tag vor einem Jahr. Wir haben also ganz minimalistisch und schlicht mit Leitungswasser angestoßen ;-) Mal sehen wie wir das nächste Jubiläum begehen.

Aber das war natürlich nicht alles. Wir haben Ideen gesammelt wo mit dem Reduzieren und Ausmisten begonnen werden kann. Hier erfährst du die Top 3:

1. Der Kleiderschrank - da gibt es einfach bei den Meisten Potential zum Ausmisten und außerdem sorgt das für ein schnelles Erfolgserlebnis. Schließlich wirfst du jeden Tag einen Blick in den Schrank und kannst dich dann an der Ordnung und Reduktion erfreuen. Dieses positive Gefühl motiviert dann auch dazu weiterzumachen. 

Eine der Teilnehmerinnen hat ihre Strategie geteilt: Was ein Jahr nicht getragen wurde wird weggegeben. Das macht Sinn - die Wahrscheinlichkeit das man es dann doch nochmal gebrauchen könnte ist doch relativ gering.

In unserer Runde wurden Kleidungsstücke wie das Hochzeitskleid, das man ja irgendwann nochmal brauchen könnte, als Beispiel genannt. Andere haben vielleicht ein Übermaß an Hemden und T-Shirts angehäuft. 

Hinweis: Zuviel könntest du haben, wenn die Wäschetonne überläuft und dein Schrank trotzdem noch voll ist :-P

2. Das Papier - Akten, Bücher, Dokumente, alte Kalender, ... Es ist einfach überall und es hat die Angewohnheit sich heimlich aber stetig zu vermehren. Wieder ein Steuerbescheid, noch eine Rechnung - die muss man ja für die Garantie aufheben... vergisst du dann auch immer die alten Rechnungen wieder auszusortieren? Und der Zeitungsartikel war auch interessant - gleich mal für später auf die Seite legen. 

Das Aussortieren von Papier - natürlich mit Bedacht, das offizielle Rentendokument wegzuwerfen wäre vielleicht nicht so gut - ist wirklich erleichternd und fühlt sich so schön produktiv und aufgeräumt an. Deswegen hat es das Papier verdient auf den zweiten Platz geschafft.

Tipp: Viele Unterlagen lassen sich einscannen. Dafür gibt es mittlerweile sehr gute Apps - ein Scanner ist also nicht mehr nötig.

3. Die Hobbys - Inlineskates, Schlittschuhe, die Angelausrüstung usw. Gehörst du auch zu denjenigen, die sich schnell für Neues begeistern können? Einmal auf einem Stand Up Paddling Board gestanden und schon interessierst du dich für die Anschaffung des passenden Equipments? Mir kommt es zumindest bekannt vor. Was gerade im Bereich der Hobbys sinnvoll ist: Erst einmal ausleihen und schauen wie oft man es tatsächlich schafft die Sportart auszuüben. Vielleicht siehst du dann auch, dass das Ausleihen grundsätzlich sinnvoller ist. Um das Beispiel SUP herzunehmen: Es gibt Flatrates für eine Saison zu einem überschaubaren Preis und dann musst du nicht das doch recht voluminöse Equipment im Keller lagern, dann zum See schleifen, aufpumpen, Luft rauslassen, das Board nach Hause schleppen, trocknen lassen und wieder in den Keller zu stecken. Du siehst schon an dieser kurzen Beschreibung das Leihen im Vergleich wirklich entlastend sein kann und das nicht nur finanziell.

Auf den vierten Platz hat es Keller, Dachboden und Abstellraum geschafft. Da wird es dann etwas komplizierter. Dazu aber ein anderes Mal mehr.

Welche Erfahrungen hast du mit dem Ausmisten gemacht? Hast du Fragen an mich? Dann einfach schreiben.